Wie Pädophile die queere Community infiltrieren wollen und warum das eine Gefahr ist

Contentwarnung: In diesem Post geht es um ernsthafte Themen wie Pädophilie, Kindesmissbrauch und Sexualität. Wenn dich einer der Punkte triggern könnte, solltest du den Post nicht lesen. Auch möchte ich klarstellen, dass jegliche queerfeindlichen, transfeindlichen oder homophoben Äußerungen, sowie Gewaltfantasien in den Kommentaren nicht geduldet und nicht freigegeben werden.

Pädophilie ist ein ernsthaftes Problem. Für die Betroffenen selbst, weil diese unter ständigem Leidensdruck, Hass und Ablehnung leiden, aber auch für Opfer von Pädophilen, welche ihrem Drang nachgegeben haben und straffällig wurden – sich also an den Opfern vergingen.

Doch was ist „Pädophilie“ überhaupt?

Zwar ist der Begriff inzwischen gängig und den meisten bekannt, dennoch halte ich eine kurze Definition für sinnvoll.

Also: Pädophilie bezeichnet die sexuelle Neigung von Erwachsenen oder älteren Jugendlichen zu vorpubertären Kindern. Wichtig hierbei ist, dass die bloße Neigung nicht strafbar ist. Menschen, die diese Neigung haben, haben es sich nicht ausgesucht und sollten daher für diese Neigung nicht sofort verurteilt, gehasst oder ausgegrenzt werden.

Krankheit oder nicht?

Internationale Klassifikationssysteme wie der ICD-11 unterscheiden zwischen der bloßen Neigung und einer pädophilen Störung. Eine Störung liegt diagnostisch vor, wenn die betroffene Person unter ihrer Neigung leidet, also im Alltag stark beeinträchtigt ist oder aber, wenn sie die Neigung in Form von Handlungen auslebt (Handlungen = sexuelle Annäherung zu Kindern oder Konsum von Kinderpornographie, etc. – alles strafbar.)

Abgrenzung ist wichtig: Neigung und Straftat

Wie schon erwähnt, muss klar abgegrenzt werden zwischen der bloßen – und nicht strafbaren – Neigung und der – sehr wohl strafbaren – Handlung. Nicht jeder Mensch mit einer pädophilen Neigung wird straffällig und nicht alle Täter von sexuellem Kindesmissbrauch weisen eine klinische Pädophilie auf. Jedoch ist jedwede sexuelle Handlung an oder vor Kindern absolut verboten und darf keinesfalls akzeptiert oder toleriert werden.

Ursachen

Die Ursachen für das Entstehen der Neigung sind wissenschaftlich nach wie vor nicht vollständig geklärt.

Prävention und Hilfsangebote

Für Menschen mit pädophilen Neigungen gibt es in vielen Ländern spezialisierte und unter Schweigepflicht stehende Therapie- und Hilfsangebote. Etwa Kein Täter werden. Diese Initiativen bieten Betroffenen vertrauliche Unterstützung an, um die Neigung zu kontrollieren und das Risiko von Übergriffen auszuschließen. Wichtig ist, dass betroffene Menschen die Angebote unbedingt wahrnehmen.

Ebenso wichtig ist es, dass wir als Gesellschaft den Umgang mit Betroffenen anpassen. Wir müssen aufhören, die Neigung mit der Straftat gleichzusetzen und Menschen nur aufgrund der bloßen Neigung vorzuverurteilen, auszugrenzen und zu hassen. Wir müssen differenzieren.

Verharmlosung und die Gefahren dahinter

Was wir jedoch nicht machen sollten, ist es, die Neigung zu verharmlosen. Es muss weiterhin klar sein, dass die Neigung keine reguläre, sexuelle Präferenz ist und niemals ausgelebt werden darf, weil sie FALSCH ist. Es ist daher enorm wichtig, dass Betroffene das auch einsehen und entsprechende Hilfsangebote wahrnehmen.

Es gibt jedoch leider Betroffene, welche zwar nicht straffällig werden, aber die Neigung verharmlosen. Sie nennen sich selbst nicht Pädophil, sondern nutzen etwa den Begriff MAP (Minor attracted Person). Gerne stellen diese Betroffenen die Neigung eigenmächtig als normale, sexuelle Präferenz dar oder als queer. Und DAS ist strikt abzulehnen.

Denn diese Verharmlosung der pädophilen Neigungen erweckt den falschen Eindruck einer harmlosen Identität. Dadurch werden die Neigungen vor sich und vor anderen gerechtfertigt und vermeintlich legitimiert. Diese Legitimation führt dann zu einem gesteigerten Risiko tatsächlicher Übergriffe.

Warum Pädophilie niemals Teil der LGBTQ-Bewegung sein KANN

Ein Grundstein der LGBTQIA+-Bewegung ist der Konsens. Bedeutet: Beziehungen beruhen stehts auf gegenseitiger, einwilligungsfähiger Zustimmung zu jeglichen Handlungen innerhalb der Beziehung. Ein Kind kann diese Zustimmung niemals geben, wie es zwei Erwachsene tun. Ein Kind ist in seiner Entwicklung nicht weit genug, um die Tragweite einer solchen Zustimmung tatsächlich voll zu begreifen und kann daher keinen tatsächlichen Konsens geben.

Das Ausleben der pädophilen Neigung beinhaltet zwangsläufig die Verletzung der Rechte und der Unversehrtheit einer Partei: Die der Kinder.

Auch darf der Begriff der sexuellen Orientierung nicht missbraucht werden. Es ist keine Orientierung, wenn das Ausleben einer Neigung per se auf Schädigung und Ausbeutung anderer beruht.

Das Narrativ, pädophile Neigungen seien Teil der LGBTQIA+-Bewegung, ist oft das Resultat gezielter Manipulation.

  • Trolle und queerfeindliche Bewegungen missbrauchen dieses Narrativ dazu, die Bewegung pauschal mit Verbrechen an Kindern in Verbindung zu bringen, so Hass zu schüren und erkämpfte Rechte für geschlechtliche und sexuelle Minderheiten zu untergraben.
  • Pädophile selbst nutzen das Narrativ, um die Kritik an ihrer Neigung als Diskriminierung zu deklarieren und sich selbst als Opfer darzustellen. Sie instrumentalisieren damit den Hass, welchen queere Menschen erleiden für ihre eigenen Zwecke. Sie eignen sich sogar Begriffe aus der queeren Bubble an (z.B. „trans“, wenn sie sich selbst als „transage“ bezeichnen) und nutzen gefälschte, eigene Pride-Flaggen (Bilder und Erläuterungen hierzu folgen weiter unten). Das ist insofern gefährlich für queere Menschen, weil Pädophile damit ihrerseits die Trolle und queerfeindlichen Bewegungen in deren Narrativ bestätigen und bestärken. Diese sehen sich dann in ihrem Hass bestätigt und das führt zu gesteigerter Gewalt-Bereitschaft gegen queeres Leben.

Die queeren Bewegungen selbst lehnen ihrerseits die Annäherung durch Pädophile strikt ab. Pädophile sind auf CSDs und anderen Demos unerwünscht, ignorieren das jedoch oft und marschieren mit.

Begriffe, Codes, Flaggen – Die Enttarnung der Infiltratoren

Wie erwähnt, versuchen Pädophile – wichtig: nicht alle – sich dadurch zu legitimieren, dass sie sich in queeren Bewegungen einmischen. Und das muss unter allen Umständen unterbunden werden. Es ist enorm wichtig, dass diese Pädophilen aus den queeren Spaces und Bubbles rausgehalten werden. Erneut: Es geht NICHT darum, sie zu verurteilen und aus der Gesellschaft auszuschließen, solange sie nicht STRAFFÄLLIG werden. Es geht nur darum, die Bezeichnung als QUEER zu unterbinden.

Und damit man sie leichter enttarnen und aus den Spaces werfen kann, folgen hier nun einige Begriffe, Codes und Bilder aus dem Umfeld.

Die „MAP-Pride“

Ursprünglich von Trollen auf 4chan genutzt, um den CSD zu diskreditieren, wird die hier dargestellte Flagge inzwischen auch gerne von echten Pädophilen – inkl. der Selbstbezeichnung „MAP“ – genutzt.

Diese Flagge soll eine eigene Pride-Flag sein, mit welcher Pädophile auch gern auf CSDs auftauchen – meist weniger auffällig in Form von Armbändern oder T-Shirt-Aufdruck. Auch nutzen sie die Flagge in Online-Netzwerken zur Vernetzung untereinander.

Wenn ihr diese Farbanordnung also seht, handelt am besten sofort und blockiert das entsprechende Profil und warnt auch eure Bubble davor.

„trans age“

Auch dieser Begriff ist ein perfider Versuch von Pädophilen, ihre Neigung zu normalisieren. Hierbei wird sich auf das innere Alter berufen, welches nicht dem tatsächlichen Geburtsalter entspräche. Der perfide Gedanke daran: Es sei ja nicht so schlimm, wenn man auf 12-Jährige steht, weil das innere Alter ja auch nur 14 sei.

Der Begriff hat jedoch weder medizinische, psychologische noch biologische Anerkennung. Auch rechtlich gesehen hat der Begriff keine Wirkung. Eine sexuelle Handlung an Kindern bleibt strafbar, auch wenn die Täterperson sich auf ein angebliches inneres Alter beruft.

Die Bezeichnung trans lehnt sich hierbei ganz bewusst an der trans Identität an, transage ist jedoch ganz klar kein Teil der trans Bewegung.

Ebenso hat transage keinerlei Verbindung zu ageplay, welches im Fetisch-Bereich zwischen zwei eigentlich Erwachsenen unter Konsens stattfindet.

Pädophile Netzwerke versuchen damit, die Rhetorik von Bürgerrechts- und Trans-Bewegungen zu imitieren. Sie stellen die eigene Neigung als schützenswerte Identität dar und versuchen, Kritik daran als Diskriminierung zu stigmatisieren.

weitere Begriffe, Codes, Emojis

Code Bedeutung/Erklärung
AL, BL, GL, CL Kürzel für Age LoverBoy Lover, Girl Lover und Child lover. Diese Begriffe stammen aus älteren Foren und gliedern die Neigungen nach Alter oder Geschlecht.

Dazu gibt es auch die entsprechenden Emojis:

Child Lover – Neigung zu Kindern aller Geschlechter
boy-Lover: Neigung zu Jungs

girl-Lover: Zu Mädchen hingezogen
AoI, Age of Interess Bezeichnung für das bevorzugte Alter der Kinder
Pro-Contact, Anti-Contact (P-C/A-C) Unterscheidung einschlägiger Gruppen. Pro-Contact steht für die Befürworter von sexuellem Kontakt zu Minderjährigen, Anti-Contact lehnt die Handlungen ab.
radqueer Seit etwa 2020 wird dieser Begriff für eine digitale Subkultur genutzt, welche ein Konzept der radikalen Inklusion vertritt. Bedeutet: Es wird auch das Ziel verfolgt, Paraphilien (Wie Zoophilie – Neigung zu Sex mit Tieren – Nekrophilie – Handlungen mit Leichen – und eben Pädophilie) zu legitimieren und als Teil einer queeren Bubble anzuerkennen. Anhänger dieser Bewegung vertreten die These, dass jede Form von Abweichung von gesellschaftlichen Normen pauschal als Teil einer queeren Identität anerkannt werden müsse.

Diese Bewegung ist enorm umstritten und von der LGBTQIA+-Bewegung ebenfalls strikt abgelehnt. Die Akzeptanz von Konzepten wie transage oder MAP innerhalb dieser Subkultur dient Tätern als Instrument, um Grenzverletzungen zu verharmlosen.

Auch dieser Begriff wird oft von Trollen zur Desinformation und Hetze gegen die LGBTQIA+-Bewegung genutzt, um die Akzeptanz gegenüber dieser zu untergraben.

🔞 Dieses Emoji wird eigentlich dazu genutzt, um auf Inhalte hinzuweisen, die nicht für Kinder sind. Pädophile nutzen es jedoch auch gerne als Symbol untereinander, um damit anzudeuten, dass man eben keine Menschen über 18 sucht. Mit Vorsicht zu behandeln: Der Emoji steht nicht pauschal für eine Zugehörigkeit zu der Bewegung, hier ist wichtig, auf Kontext und weitere Hinweise zu achten.
CSAM Abkürzung für „Child sexual abuse Material“. Steht für eindeutiges Material (Bilder, Videos, Audio), in welchem Kinder bei sexuellen Handlungen gezeigt werden. Bereits der Besitz von solchem Material ist strafbar.
Loli/Lolicon Lolicon bezeichnet die fiktive Darstellung von minderjährig aussehenden Mädchenfiguren in sexuell aufreizenden oder teilweise auch expliziten Posen und Kleidung.

Rechtliche Einordnung: In Deutschland ist gemäß § 184b StGB nicht nur reales Bildmaterial strafbar. Auch rein fiktive, gezeichnete, animierte oder Computer-generierte (auch KI) Darstellungen sexueller Handlungen an oder von Kindern sind illegal und werden als Kinderpornographie eingestuft, sobald eine realistisch wirkende oder dem Kindesalter zuordnende Darstellung vorliegt.

Psychologische Einordnung: Es besteht akute Gefahr der Normalisierung. Der Konsum von Lolis kann bei Betroffenen Pädophilen den Leidensdruck erhöhen und so das Verlangen nach echten Handlungen steigern/begünstigen. Zudem normalisieren sie eine Sexualisierung von Kindern.

Das männliche Gegenstück hierzu ist übrigens Shotacon (kurz Shota).

 

Wie mit MAP umgehen?

Erneut der Hinweis: Die bloße Existenz der Neigung ist nicht strafbar. Keinesfalls sollten wir also mit Hass oder gar Gewalt agieren. Vielmehr ist es wichtig, dass wir Pädophile klar auf die Hilfsangebote verweisen. Dass wir sie als Menschen anerkennen, aber ihre Neigung nicht verharmlosen. Und dass wir sie aus queeren Spaces raushalten. Ein Mensch, der eine pädophile Neigung hat und auch einsieht, dass das nicht richtig ist, wird jedoch den Begriff MAP nicht nutzen und schon gar nicht diesen – oder einen anderen der oben genannten Begriffe – offen in seinem Online-Profil zeigen.

Wenn ihr also einen Account online seht, der einen oder mehrere der Begriffe aus diesem Post offen nutzt, dann könnt ihr davon ausgehen, dass dieser Account die Neigung normalisieren will oder sich vernetzen will. Und in diesem Fall gibt es nur eine Art, wie zu handeln ist: Den Account konsequent blocken und innerhalb der eigenen Bubbles – vor allem innerhalb der queeren Bubbles – vor dem Account warnen, damit auch dort mit Blocks reagiert werden kann. Keinesfalls sollte man dem Account folgen oder zulassen, dass dieser einem folgt. Man sollte nicht mit den Posts des Accounts interagieren, um ihm keine Reichweite zu geben.

Unter keinen Umständen sollte man solche Accounts in irgendeiner Weise kontaktieren, erst recht nicht mit Droh-Nachrichten, Beleidigungen, etc. Denn das kann für einen selbst juristische Folgen haben. MAP nutzen solche Droh-Nachrichten gerne aus, um damit eine vermeintliche Diskriminierung zu beweisen und sie zeigen solche auch gerne bei der Polizei an. Beleidigungen, Drohungen, Doxxing und andere Straftaten sind also tunlichst zu unterlassen, da die MAP Diese nur gegen euch nutzen werden.

Wenn ihr MAP im echten Leben in queeren Spaces seht (also an einem oder mehreren der obigen Symbole erkennt) – etwa auf einem CSD – dann sprecht Ordnungspersonal an, damit ggf. agiert werden kann. Auch hier keinesfalls mit Gewalt reagieren.

Vor allem aber sollten wir für eine möglichst gute und lückenlose Aufklärung sorgen. Etwa, indem ihr Posts wie meinen teilt. Je mehr Menschen und Bubbles darüber bescheid wissen, umso schwerer wird es für MAP, sich einzuschleichen.

Schützt eure Kinder!

Und generell der Hinweis: Schützt eure Kinder. Lasst sie nicht unbetreut ins Internet. Und stellt erst recht keine Bilder für alle sichtbar ins Netz!

Euer

Beriel