Mai 13, 2024

Focus online misgendert Nemo

Focus Online: „Der Sänger Nemo hat den Eurovision Song Contest 2024 gewonnen. Doch bei der Zugabe seines Siegersongs passiert dem Schweizer ein kleines Missgeschick mit Folgen. Mit dem Song „The Code“ holte der Sänger Nemo zum dritten Mal den ESC -Sieg in die Schweiz. Der 24-Jährige, der sich als nonbinär identifiziert und im Englischen das geschlechtsneutrale Pronomen „they/them“ benutzt, tritt mit seinem Sieg in die Fußstapfen von Pop-Ikone Céline Dion. Sie gewann 1988 für die Schweiz. Eine riesige Ehre für Nemo, die es nach der Siegesverkündung gebührend zu feiern galt. Doch dabei passierte mehr als nur ein Missgeschick. Nemo zerbricht ESC-Trophäe auf der Bühne Nachdem Nemo seinen Siegerhit „The Code“ noch einmal live performen durfte, passierte das Unglück. Noch im Siegesrausch rannte der Schweizer zum Bühnenrand, wo bereits die glitzernde ESC-Trophäe auf ihn wartete. Während das Publikum laut applaudierte, schüttelte Nemo den gläsernen Pokal in Form eines Mikrofons kräftig – bis er in zwei Teile zerbrach. In mehreren Fan-Videos, die auf „X“ (ehemals Twitter) kursieren, ist zu sehen, wie der ESC-Sieger kurz auf die zerbrochene Trophäe blickt, dann aber gekonnt und professionell weiterfeiert.“

 

Fällt euch bei dem obigen Bild/Text etwas auf?

Focus misgendert!

Nemo trat für die Schweiz als Act auf und hat für die Schweiz auch den Sieg geholt. Und Nemo identifiziert sich als non-binär. Nutzt they/them als Pronomen. Was Focus selbst im Artikel sogar schreibt – und dennoch wird im gesamten Artikel mit männlichen Pronomen über Nemo geschrieben; Sogar im gleichen Satz!

Das ist peinlich, Focus – und eher von der Springer-Presse zu erwarten, als von euch!